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Projekte

 

 

Restaurierung

100 Meisterwerke in sechs Jahren (Auswahl)

Tibout Regters Govaert Flinck

Zwischen 2006 und 2011 sollen 100 Gemälde aus dem eigenen Bestand des Suermondt-Ludwig-Museums restauriert werden. Die meisten Werke sind niederländische und flämische Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts, unter anderem von Künstlern wie Govert Flinck, Adriaen van de Venne, Leonard Bramer, Godfried Schalcken, Tibout Regters, Aert de Gelder, Jan Pynas, Frans Francken, Jacob Jordaens und Barent Fabritius. Neben dieser Hauptgruppe gibt es einige Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, die sich ebenfalls in restauratorisch-konservatorisch schlechtem Zustand befinden, wie z.B. zwei Tafeln des Nürnberger Dürer-Zeitgenossen Wolf Traut, die das Leben des Heiligen Johannes dem Täufer darstellen, oder zwei Altarflügel des Meisters des Aachener Altars vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Die meisten dieser Gemälde werden vom hauseigenen Restauratoren-Team bearbeitet. Außerdem muss eine Anzahl von Werken für Restaurierungsmaßnahmen an externe Werkstätten vergeben werden, wie z.B. an das SRAL in Maastricht.

Dieses große Restaurierungsprojekt ist notwendig, um dem Suermondt-Ludwig-Museum seinen ausgezeichneten Ruf vom Anfang des 20. Jahrhunderts wiederzugeben, als das Aachener Museum zu den wichtigsten Museen Deutschlands gezählt wurde. Im Jahr 2007 wird das Restaurierungsprojekt den Museumsbesuchern präsentiert. In lockerer Folge sollen zukünftig auch die Ergebnisse der gesamten technologischen Forschungen sowie der Restaurierungen in kleinen "Dossier"-Ausstellungen vorgestellt werden.

Dieses Restaurierungsprojekt wird, wie man sich sicherlich unschwer vorstellen kann, äußerst kostspielig. Es ist jedoch unbedingt notwendig, um den Bestand wieder in seiner vollen Pracht zeigen zu können. Das Restaurierungsvorhaben wird vom Landschaftsverband Rheinland und der Kulturstiftung der Länder in Berlin unterstützt. Zusätzlich werden weitere Geldmittel benötigt, um die beschädigten historistischen Zierrahmen wiederherzustellen wie auch adäquate neuangefertigte oder alte hochqualitative Rahmen anzuschaffen. Somit können die frisch restaurierten Gemälde auf eine Weise präsentiert werden, die ihre Qualität und die Arbeit der Restauratoren würdigt.

Dazu brauchen wir ihre Hilfe!

Bitte spenden Sie, in bar oder per Scheck oder, noch besser, mittels einer Überweisung. Sie können auch ein Gemälde zur Restaurierung adoptieren! Auch eine Teil-Patentschaft gehört zu den Möglichkeiten. Als Gegenleistung können wir ihnen z.B. anbieten: Vorteile bei Ausstellungen, spezielle Führungen, Erwähnung ihres Namens neben dem von ihnen ‚adoptierten’ Gemälde in der Schausammlung.

Bitte wenden Sie sich für mehr Informationen zum Restaurierungsprojekt oder zu Möglichkeiten der Unterstützung an das Museum unter: 0241/47980-0 (Sekretariat)

Restaurierte Gemälde (Ein Klick führt Sie zu Beispielen)

Texte: Kerstin Stickelmann

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