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Ausstellungen : Archiv : Archiv 2016

 

 

Der gute Weg zum Himmel


Der gute Weg zum Himmel
Spätmittelalterliche Bilder zum richtigen Sterben

08. Januar 2017

Der gute Weg zum Himmel - Spätmittelalterliche Bilder zum richtigen Sterben.
Die Eichenholztafel ist um 1475 entstanden und wird dem Meister des Sinziger Kalvarienberges zugeschrieben. © Anne Gold

Das Gemälde ars bene moriendi aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig

Im Kaminraum des Suermondt-Ludwig-Museums wird eine interessante und bislang noch nicht in den Blickpunkt gerückte Tafel mit dem für die Tafelmalerei seltenen Thema der ars bene moriendi gezeigt. Diese Eichenholztafel, die um 1475 entstanden ist und dem Meister des Sinziger Kalvarienberges zugeschrieben wird, war jahrzehntelang Teil der Sammlung Ludwig und seit 1994 Dauerleihgabe im Suermondt-Ludwig-Museum Aachen.

Mit dem Vermächtnis von Irene Ludwig im Jahr 2012 ist das Gemälde in das Eigentum der Stadt Aachen übergegangen. Um dieses Bild werden einige, teilweise lange nicht oder sogar noch niemals ausgestellte Stücke aus der eigenen Sammlung präsentiert, die in den Kontext der Kunst des richtigen Sterbens und zur Vorbereitung auf den guten Weg zum Himmel gehören und die spätmittelalterliche Frömmigkeit lebendig werden lassen.

Die Ausstellung und der Katalog (29,80 €) entstanden in Kooperation mit der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen.

Eröffnung: 29. Juni um 18 Uhr

RAHMENPROGRAMM

Kuratorenführungen
Mi, 10. August 2016
Führung durch die Ausstellung mit Dr. Dagmar Preising, um 18.30 Uhr
Mi, 14. September 2016
Führung durch die Ausstellung mit Dr. Dagmar Preising, um 18.30 Uhr

Vortrag
Mi, 7. September 2016, um 19.30 Uhr
Der Weg zum ewigen Paradies – Das letzte Stündlein in Spätmittelalter und Früher Neuzeit
Der Vortrag zeigt, wie sich der Mensch im krisengeschüttelten Spätmittelalter auf das Sterben und den Tod vorzubereiten hatte, um sich den Weg in das Paradies zu ebnen. Der Tod wurde nicht, wie heute vielfach, aus dem Leben ausgeklammert, sondern war allgegenwärtig. Insbesondere dem letzten Stündlein kam  eine große Bedeutung hinsichtlich des Weiterlebens der Seele im Himmel, Fegefeuer oder Hölle zu. In der Auseinandersetzung mit dem Sterben und dem Tod spielten Bilder eine zentrale Rolle. Sie boten Trost und Hoffnung und führten zu einem „humanen“ Sterben.
Referentin
: Dr. Dagmar Preising
Ort: Vortragssaal des Suermondt-Ludwig-Museums, Eintritt frei

 

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