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Ausstellungen : Archiv : Archiv 2014

 

 

Sammlung in Bewegung


SAMMLUNG IN BEWEGUNG
Eine Präsentation von
14 Kunstwerken
mit besonderer Geschichte
im Kaminzimmer
bis Ende März 2014

Rembrandt Copyright Anne Gold_425
Ein Rembrandt für Aachen: "Die Rückkehr des Tobias", ein Meisterwerk aus der Leidener Zeit Rembrandts, ist eine Dauerleihgabe eines amerikanischen Sammlers. © Anne Gold

Was macht ein Museum aus? Museumsdirektor Peter van den Brink und sein Team haben sich eine ganz besondere Ausstellung ausgedacht, eine Präsentation aus dem Innenleben des Suermondt-Ludwig-Museums. Sie zeigt, wie spannend die Arbeit von Kustoden und Restauratoren sein kann und welche Kernaufgaben ein Museum eigentlich hat: das Sammeln und Pflegen, das Vermitteln, Erforschen und Restaurieren von Kunstwerken, die ihm anvertraut sind.

So sind im intimen Ambiente des Kaminzimmers 14 Werke ausgestellt, die frisch restauriert, soeben erworben und aktuell von Bürgern als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt wurden. Dazu gehört ein großformatiges Bild von Rembrandt aus seiner Leidener Zeit. Als weiteren Höhepunkt der kleinen, aber feinen Ausstellung zeigt das Museumsteam fünf Gemälde, die in den Jahren des Zweiten Weltkriegs verlorengingen und nun in ihr Stammhaus zurückkehren - mit interessanten Geschichten im Gepäck.

Oswald Achenbach - Blick auf Florenz © Adam Oellers
Zurückgekehrte Beutekunst: Oswald Achenbachs "Blick auf Florenz" hat das Team um Peter van den Brink in den Babelsberger Filmstudios wiederentdeckt. © Adam C. Oellers

Gerade das Suermondt-Ludwig-Museum ist ein Haus, das auf Vertrauen und bürgerschaftlichem Engagement gebaut ist. 1877 begann alles mit der Gründung eines Museumsvereins, dem der Utrechter Bankier und Entrepreneur Barthold Suermondt 104 hochkarätige Gemälde stiftete. Sie bildeten den Grundstock des Museums, das 1901 das Haus Cassalette an der Wilhelmstraße bezog. Und es kam immer mehr hinzu: Chinesische Glückskugeln und barocke Gemälde, komplizierte Türschlösser und dreizinkige Gabeln, intarsiengeschmückte Vertikos und mittelalterliche Holzskulpturen. Es ist schon eine höchst erstaunliche Sammlung, die Aachens Bürger seit dem späten 19. Jahrhundert zusammengetragen haben - bis hin zu den großzügigen und kostbaren Schenkungen des Sammlerpaars Peter und Irene Ludwig. Die historistische Stadtvilla beherbergt heute eines der größten kommunalen Museen Deutschlands mit etwa 2500 Gemälden, 700 Skulpturen und 10 000 grafischen Blättern, darunter Handzeichnungen Rembrandts.

Schaefler, Drei  weibliche Akte © Christoph Schaefler
Reich bedacht: Die Erben Fritz Schaeflers haben dem Suermondt-Ludwig-Museum fünf Werke geschenkt, so auch die Rötelzeichnung "Frauenakte". © Christoph Schaefler

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