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Ausstellungen : Archiv : Archiv 2014

 

 

Karl Otto Götz


Karl Otto Götz
Gemälde und Nebenwege:
eine Ausstellung
zum 100. Geburtstag
2. Februar bis 4. Mai 2014


Wichtige Meldung:

Suermondt-Ludwig-Museum:
Karl-Otto-Götz-Ausstellung geht am Sonntag, 4. Mai, zu Ende


Die Ausstellung zum 100. Geburtstag von Karl Otto Götz im Suermondt-Ludwig-Museum geht am kommenden Sonntag, 4. Mai, zu Ende. Das Museum lädt ein zu einer Finissage, die um 16 Uhr beginnt. Geplant sind eine Kurzführung durch die Ausstellung und eine Gesprächsrunde, an der der Ausstellungskurator Dr. Adam Oellers sowie einige Sammler von Götz-Werken teilnehmen. Überdies wird eine DVD mit rezitierten Götz-Gedichten vorgestellt, die der Aachener Musiker Heribert Leuchter musikalisch untermalt hat. Bei der Finissage werden auch neue und unbekannte Arbeiten von Karl Otto Götz präsentiert.

Der große Aachener Maler Karl Otto Götz wird 100. Aus diesem Anlass widmet das Suermondt-Ludwig-Museum ihm vom 2. Februar bis 4. Mai 2014 eine Jubiläumsausstellung mit dem Titel „Karl Otto Götz. Gemälde und Nebenwege“.

05 Götz, Vive Aix-la-Chapelle, 2005, 220x330, Mischtechnik, Mies vdRohe-Haus Aachen eV., Foto Oellers_425
Vive Aix-la-Chapelle, 2005, 220 x 330 cm, Mies van der Rohe-Haus Aachen e.V., Foto: Adam C. Oellers / Stadt Aachen

Götz ist der letzte Überlebende einer Künstlergeneration, die der deutschen Kunst nach 1945 wieder Weltgeltung verschafft hat. Seine Vita spiegelt die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und seine eigene Bedeutung wider. Er war befreundet mit Otto Dix und Hans Arp; er war einer derjenigen, die dafür sorgten, dass Joseph Beuys Professor an der Düsseldorfer Akademie wurde. Zu seinen Schülern zählen Gerhard Richter, Sigmar Polke und HA Schult. Als einziger Deutscher war er Mitglied der internationalen Künstlergruppe CoBrA. Mit Bernhard Schultze, Otto Greis und Heinz Kreutz schloss er sich zur legendären „Quadriga“ zusammen, der Keimzelle der  informellen Malerei.

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Karl Otto Götz 2012 vor seinem Bildniskopf von Annemarie Hoener (2006), Foto: Adam C. Oellers / Stadt Aachen

Kurator Adam C. Oellers stellt die Werke des Informel ins Zentrum der Aachener Präsentation. Im Unterschied zu anderen Götz-Retrospektiven – wie etwa in der Nationalgalerie Berlin – wird die Aachener Ausstellung neben einer exemplarischen Darstellung der Malerei ihren Fokus auch auf solche Arbeiten richten, die als „Nebenwege“ entstanden sind und die große Bandbreite des künstlerischen Schaffens von Götz aufzeigen. Dazu gehören Keramiken, Metallarbeiten, Lichtgraphiken und Holzschnitte, aber auch literarische Stücke.

Insbesondere durch die Unterstützung einiger Privatsammler, die vorwiegend im rheinischen Raum angesiedelt sind, ist es möglich, der Ausstellung einen repräsentativen Rahmen zu geben und manches neu ins Bewusstsein zu rücken.

02 Götz-Ohne Titel, 1980er Jahre, Gouache, 53,5x39, Privatslg_425
Ohne Titel, 1980er Jahre, Gouache, 53 x 39 cm, Privatsammlung, Foto: Adam C. Oellers / Stadt Aachen

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