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Biographie von Sabine Weiss

1924: Geboren als Sabine Weber am 23. Juli in Saint-Gingolph, Schweiz; französische Staatsbürgerin seit 1995

1942/45: Ausbildung zur Photographin im Atelier Boissonnas in Genf - bis 1945

1945: Diplom in Photographie und Eröffnung eines eigenen Ateliers in Genf

1946: Umzug nach Paris

1946: Assistentin des Modephotographen Willy Maywald - bis 1950

1950: Heirat mit dem amerikanischen Künstler Hugh Weiss - Zusammentreffen mit den Künstlern Cocteau, Utrillo, Rouault. Freundschaft mit Jacques-Henri Lartigue. Es entstehen Porträts von Musikern und Schriftstellern.

1952: Trifft in der Redaktion von Vogue Robert Doisneau, der sie zum Eintritt in die Agentur Rapho bewegt. Unterzeichnet beim Magazin Vogue einen Vertrag für Modeaufnahmen und Reportagen. Zusammenarbeit mit Vogue bis 1961. Beginn der Freundschaft mit Willy Ronis.

1952: Seitdem weltweite Tätigkeit als Free-lance Photographin für renommierte Magazine und Revuen in Europa und den USA, u. a. Paris-Match, Life, Time, Newsweek, Town and Country, Fortune, Holiday, Esquire und für zahlreiche Presseagenturen.

1954: Ausstellungen in den USA, u. a. im Art Institut Chicago, der Limelight Gallery in New York und dem Walker Art Center Minneapolis.

1955: Teilnahme an Edward Steichen’s bahnbrechender Ausstellung The Family of Man im Museum of Modern Art in New York, die anschließend um die ganze Welt reist und zum Meilenstein der Photographiegeschichte wird.

1961: Ausgedehnte Reisen. Einerseits im Auftrag für Magazine und Zeitungen, andererseits um die eigenen, selbstbestimmten Arbeiten zu vertiefen.

1978: Ausstellung im Centre Culturel Noroit in Arras, wo zum ersten Mal in Frankreich ihre persönlichen Arbeiten gezeigt werden.

In den folgenden Jahren zahlreiche weitere Einzelausstellungen weltweit, u. a. San Francisco, New York, Tokyo, Amsterdam, Brüssel, Paris, Toulouse, Lausanne.

1987: Ernennung zum Chevalier des Arts et Lettres.

1999: Ehrung als Officier des Arts et des Lettres.

Sabine Weiss lebt in Paris.

Arbeiten von Sabine Weiss befinden sich u. a. in den Sammlungen des Museum of Modern Art, New York, des Metropolitan Museum of Art, New York, des Musée national d’Art moderne, Centre Georges Pompidou, Paris, des Musée d’art moderne de la ville de Paris, des Museum of Modern Art, Kyoto, des Musée de l’Elysée, Lausanne und des Folkwang Museums Essen.

 
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