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Ausstellungen : Archiv : Archiv 2008 : "Schattengalerie“

 

 


Begrüßungsrede Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden (PDF)

Symposium zum Thema "Beutekunst"

 Der Bestandskatalog der Verluste und die nahezu gleichnamige Ausstellung "Schattengalerie - Verlorene Werke der Gemäldesammlung", die noch bis zum 8. Februar im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zu sehen ist, schaffen eine ausgezeichnete Plattform für ein Symposium zur Beutekunst.

Das Thema Raubkunst, also die während des Dritten Reichs beschlagnahmten oder zwangsweise verkauften Kulturgüter aus jüdischem Besitz, zu dem es sicherlich einige Anknüpfungspunkte gäbe, soll dabei allerdings nicht verhandelt werden.

Das Aachener Symposium vom 29. bis zum 31. Januar widmet sich dagegen vor allem den Fragen der (Nach)-Kriegsverluste verschiedener deutscher Museen. Obwohl Beutekunst die ganze Bandbreite der bildenden Künste umfasst, ist eine Beschränkung auf Gemälde und Zeichnungen sinnvoll, da anderenfalls der Zusammenhang verloren zu gehen droht. Zudem ist die Verlusterforschung auf diesen Teilgebieten schon deutlich weiter entwickelt und wurden bereits mehrere Verlustkonvolute publiziert.

Neben Vertretern deutscher Museen mit Vorträgen zu einem aktiven Umgang mit Beutekunststücken und den diversen Schwierigkeiten, die dabei aus den unterschiedlichsten Richtungen auftauchen können, sind auch Sprecher aus anderen Bereichen - wie der Diplomatie, des Rechts, des Kunsthandels und der Presse - eingeladen, ihre Erfahrungen im Symposium vorzustellen. 

Symposium zum Thema Beutekunst
im Rahmen der Ausstellung
"Schattengalerie - Verlorene Werke der Gemäldesammlung"
(www.schattengalerie.info)
29. - 31. Januar 2009 
Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen

Ablauf des Symposiums:

Donnerstag 29. Januar

Begrüßung

- Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden (Aachen)
- Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff  oder ein Vertreter (Düsseldorf)
- Generalsekretärin Isabel Pfeiffer-Poensgen (Kulturstiftung der Länder, Berlin)
- Frithjof Berger (Referatsleiter K42, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bonn) oder ein Vertreter

Einführende Vorträge

- Prof. Dr. Hermann Parzinger (Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin)
- Direktor Peter van den Brink (Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen)

anschließend Besichtigung der Ausstellung

Freitag 30. Januar

Vorträge wissenschaftlicher Mitarbeiter deutscher Museen zu einem aktiven Umgang mit "Beutekunst"

- Dr. Uta Neidhardt (Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden)
- stellv. Generaldir. Prof. Dr. Günther Schauerte (Gemäldegalerie, Berlin)
- Dr. Gerd Bartoschek, Dr. Alexandra Nina Bauer (Schloß Sanssouci, Potsdam)
- Dr. Gero Seelig (Staatliches Museum, Schwerin)
- Stiftungsdir. Dr. Martin Eberle (Schloss Friedenstein, Gotha)
- Dr. Anne Röver-Kann (Kunsthalle, Bremen)
- Dir. Peter van den Brink (Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen)
- Dr. Ditulf Sander (Museum Bildender Künste, Leipzig)

Samstag 31. Januar

Vorträge aus anderen Blickwinkeln: unterschiedliche Rechtspositionen, Praxisverbesserungen, Rolle der Politik, der Diplomatie, des Kunsthandels und der Presse

- Dr. Britta Kaiser-Schuster (Kulturstiftung der Länder, Berlin)
- Dr. Ulli Seegers (ehemals Art Loss Register)
- Kriminalhauptkommissar Marcus Schönfelder (Landekriminalamt, Berlin)
- Prof. Dr. Kurt Siehr (Max-Planck-Institut für Privatrecht, Hamburg)
- Sonderbotschafter Prof. Dr. Tono Eitel (Münster) oder ein anderer Vertreter des Auswärtigen Amtes
- Kerstin Holm (Russlandkorrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Moskau)
- John Hoogsteder (Hoogsteder & Hoogsteder, Den Haag)
- Monica Dugot (Christie’s, New York)
- Wolfgang Maurus (ehemaliger Referatsleiter K42, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bonn)
- Prof. Dr. Wolfgang Holler (Direktor des Kupferstichkabinetts, Staatliche Kunstsammlungen, Dresden)

 

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