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Ausstellungen : Archiv : Archiv 2005

 

 

Albrecht Dürer - Apelles des Schwarz-Weiss

Albrecht Dürer - Detail aus Herkules am Scheideweg, Kupferstich um 1498

20.11.2004 - 05.02.2005

Albrecht Dürer, wohl der wichtigste Renaissancekünstler nördlich der Alpen, schuf nicht nur in seiner Malerei Kunstwerke höchsten Ranges, sondern ebenso, wenn nicht noch bedeutender, in seinen Grafiken. Das Suermondt-Ludwig-Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung seiner Holzschnitte und Kupferstiche, in denen er - technisch brillant - neue Bildtypen schuf, die die Kunst aller nachfolgenden Jahrhunderte beeinflusste. Anlass dieser Ausstellung ist die grundlegende Bearbeitung dieser eigenen Bestände.

Dabei stehen die drei Zyklen der Apokalypse, des Marienleben und der Kleinen Passion im Mittelpunkt. Hier entwarf Dürer neue Bildformen, in dem er nicht nur die in Italien entwickelte Zentralperspektive und die neuesten Renaissanceformen meisterhaft umsetzte, sondern Erzählzyklen von größter Dichte und Intensität schuf. Gleiches spiegelt sich auch in den Einzelblättern wieder, so in der frühen Arbeit des Herkules, wo Dürer ein Thema der antiken Mythologie in Bild setzt oder in dem Meisterstich Ritter, Tod und Teufel. Eine Reihe von Kopien aus den eigenen Beständen kündet von dem Ruhm des Nürnbergers und der großen Nachfrage nach seinen Werken.

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